Fort- und Weiterbildungsprogramm

Zentrales Aufnahmemanagement im Krankenhaus mit den vier Bausteinen: zentrales Belegungsmanagement, zentrale Patientenaufnahme mit / ohne Sprechstundenzentrum, zentrale Notaufnahme und Aufnahme- und Vorbereitungseinheit

Die aktuelle Situation im Gesundheitswesen braucht innovative Abläufe und Prozesse. Viele Kliniken setzen auf High Tech Medizin und modernste klinische Ausstattung. Im Gegenzug sind die internen Ablaufprozesse häufig traditionell organisiert und der verkürzten Verweildauer nicht angepasst.

Das Krankenhaus der Zukunft kann deshalb nicht mehr abteilungsorientiert gesteuert werden, sondern muss prozessorientiert arbeiten, indem der Kernprozess des Patienten der Taktgeber für die Patientendurchlaufsteuerung ist.

Mit der Ausgangsfrage, ob die heutigen Ablaufprozesse noch zukunftsfähig sind, hat das Caritas Krankenhaus St. Josef sich vor mehreren Jahren auf den Weg gemacht und den Gesamtprozess von der Aufnahme bis zur Entlassung neu definiert und patientenorientiert ausgerichtet.

Praxisorientierte Lösungsansätze, wie das Zentrale Aufnahmemanagement mit den vier Bausteinen: Zentrales Belegungsmanagement (ZBM), Zentrale Patientenaufnahme (ZPA) mit Indikationssprechstunden und medizinischer Aufnahme, Zentrale Notaufnahme (ZN) und der Aufnahme- und Vorbereitungseinheit (AVE), sind entstanden.

Diese Konzepte haben sich über Jahre hinweg bewährt und werden heute von vielen deutschen Kliniken als erfolgreiche Prozessbausteine zur optimalen Patientensteuerung gesehen und realisiert. Das Caritas Krankenhaus St. Josef begleitet bis heute viele Krankenhäuser bei der Implementierung der einzelnen Bausteine und sammelt dabei umfangreiche Praxiserfahrung.

Bei Neubau- und Sanierungsmaßnahmen werden ebenso die Beratungsleistungen nach dem Prinzip: Form follows Function in Anspruch genommen.

Der Referent wird die Konzepte vorstellen und über seine persönlichen Erfahrungen bei der Umsetzung von mehr als 80 Kliniken aus der Praxis berichten.

Der Workshop ist sehr praxisorientiert aufgebaut und bietet genügend Freiraum für einen Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern.

Hier finden Sie weitere Informationen

Inhalte des Seminars:
  • Analyse derzeitiger Aufnahmeprozesse in den Kliniken
  • Zentrales Belegungsmanagement
  • Zentrale Patientenaufnahme
  • Zentrale Notaufnahme
  • Aufnahme- und Vorbereitungseinheit
  • Umgang mit Widerständen auf allen Ebenen
  • Strategische Ausrichtung der Klinik im Aufnahmemanagement
  • Bauliche Voraussetzungen
  • Personalrochade
  • Roadmap für die Implementierung in den Klinikalltag.

Zielsetzung des Seminars ist es, den Teilnehmern praxiserprobte Konzepte für ein Zentrales Aufnahmemanagement im Krankenhaus aufzuzeigen.

Die Ergebnisse der Umsetzung helfen Wirtschaftlichkeitspotentiale zu heben und die Qualität der Patientenversorgung und der Patientendurchlaufsteuerung gleichzeitig zu verbessern.

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Seminarinformationen

Zielgruppe

Leitungskräfte aus der Verwaltung, der Medizin und der Pflege

Referent

Michael Frank
Mitglied der Klinikleitung, Direktor für Pflege- und Patientenmanagement, Caritas-Krankenhaus St. Josef, Regensburg
Senior-Consultant bei PIK-Consulting

Termine

09.04.2019 bereits ausgebucht
12.11.2019

Veranstaltungsort

Die Wolfsburg
Kath. Akademie im Bistum Essen
Falkenweg 6
45478 Mülheim/Ruhr

Informationen zum Veranstaltungsort

Zeitrahmen

09:30 - 17:00 Uhr

Fortbildungspunkte - Registrierung - Beruflich Pflegender

Fortbildungspunkte für beruflich Pflegende: 

8 Punkte

Teilnahmegebühr

275,00 für Mitglieder des BBDK
375,00 für Nichtmitglieder

Die Teilnahmegebühr beinhaltet Seminarunterlagen, Pausengetränke, ein Mittagessen und eine Kaffee­pause am Nachmittag. Sie wird nach Erhalt der Rechnung fällig.

Die Teilnahmegebühr für den zwei­ten Teilnehmer aus einem Kranken­haus verringert sich um 10 %, ab dem dritten Teilnehmer um 20 %.

Bei einem Rücktritt bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn entstehen keine Kosten. Erfolgt eine Abmeldung später, ist der gesamte Betrag zu entrichten.