Fort- und Weiterbildungsprogramm

Stationsmanagement - Impulse und Austausch unter Führungen

In Zeiten tausender unbesetzter Stellen, eines leeren Arbeitsmarktes und fehlenden pflegerischen und ärztlichen Nachwuchses wirken Personaluntergrenzen und Finanzierungszusagen der Politik für ein "Sofortprogramm" für mehr Pflegepersonal ab 2020 wie an der Realität vorbei. Kliniken sind und bleiben auf sich und ihre Führungskräfte gestellt.

Da Fachpersonal so knapp ist, kommt es darauf an, Arbeitszeit nicht durch unproduktive Abläufe, Konflikte, fehlende Einarbeitung und zu wenig Kommunikation zu verschleudern. Hohe Krankheitsausfälle und Diskontinuität in der Teambesetzung verschärfen die Herausforderungen weiter. Ohne starke Mitarbeiter und ohne starke, koordinierende Führungsteams wird eine Lösung nicht gelingen. Im Gegenteil - gerade bei knapper Personalbesetzung und wechselnden Teams steigt das Risiko in der stationären Versorgung.

Dabei hat die Station als Dreh- und Angelpunkt des Patientenerlebens und der Organisation der stationären Abläufe eine zentrale Funktion. Der eintägige Blick auf das System "Station" ist darum als Orientierung, Austauschplattform und Impulsgeber zu Führung und Management auf der Station konzipiert, und - nicht zuletzt - als Motivationsgeber für Menschen mit Führungsverantwortung auf der Station. An ihnen hängt viel. Sie zu bekräftigen und an den kleinen Schritten zu einem Zukunftsbild zu arbeiten, macht einen Unterschied.

Schwerpunkt des Workshops liegt auf dem Austausch verschiedener Lösungen und Ansätze, Managementtipps und einer Reflexion von Rahmenbedingungen und kritischen Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Weiterentwicklung von Führung und Zusammenarbeit auf der Station - über die Berufsgruppengrenzen hinaus.

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Inhaltliche Schwerpunkte zum Stationsmanagement:
  • Aufbauorganisation, Personaleinsatz und andere Systembetrachtungen: Wo wollen wir hin? Wo stehen wir? Was sind die Ursachen?
  • Prozesse auf der Station im Paradigmenwechsel: Abgestimmte Abläufe der Aufnahme, Entlassung, Visite & Behandlungsplanung
  • Fallstudie mit variablen Exkursen je nach Fragestellungen der Teilnehmer: Kommunikation, Teamentwicklung, Verbindlichkeit, schwierige Gespräche, Risikomanagement, Selbst-, Zeit- und Terminmanagement
  • Nächste Schritte
Gemeinsame Reflexionen, Impulse aus unserer systemischen Beratungspraxis über alle Hierarchieebenen, Interaktion und der Praxistransfer in den Diskussionen sind wichtige Bestandteile. Dabei räumen wir dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmer in einem geschützten Rahmen, der Bearbeitung ihrer individuellen Anliegen und dem Weiten von Perspektiven im Umgang mit den Alltagsherausforderungen bewusst Zeit ein.

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Seminarinformationen

Zielgruppe

Die Schulung ist schwerpunktmäßig auf Führungskräfte aus dem pflegerischen und ärztlichen Bereich zugeschnitten, ebenso auch für Projektleiter in interprofessionell besetzten Veränderungsprojekten geeignet.

Referentin

Dr. Elke Eberts
Ruhl Consulting AG
Mannheim

Termine

21.02.2019
17.10.2019

Veranstaltungsort

Die Wolfsburg
Kath. Akademie im Bistum Essen
Falkenweg 6
45478 Mülheim/Ruhr

Informationen zum Veranstaltungsort

Zeitrahmen

09:30 - 17:00 Uhr

Fortbildungspunkte - Registrierung - Beruflich Pflegender

Fortbildungspunkte für beruflich Pflegende: 

8 Punkte

Teilnahmegebühr

275,00 für Mitglieder des BBDK
375,00 für Nichtmitglieder

Die Teilnahmegebühr beinhaltet Seminarunterlagen, Pausengetränke, ein Mittagessen und eine Kaffee­pause am Nachmittag. Sie wird nach Erhalt der Rechnung fällig.

Die Teilnahmegebühr für den zwei­ten Teilnehmer aus einem Kranken­haus verringert sich um 10 %, ab dem dritten Teilnehmer um 20 %.

Bei einem Rücktritt bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn entstehen keine Kosten. Erfolgt eine Abmeldung später, ist der gesamte Betrag zu entrichten.