Fort- und Weiterbildungsprogramm

Flexibler Personaleinsatz im Pflegedienst

In diesem Tages-Seminar erhalten Sie zum einen einen Überblick über die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen einschließlich der aktuellen Rechtsprechung zu pflegerelevanten Fragestellungen wie zum Beispiel den BAG-Urteilen aus 2013 und 2017 zu "Überstunden" sowie zur „Nachtdienst-Untauglichkeit“.

Zum anderen zeigt Ihnen unser Referent, Lars Herrmann, Partner der Herrmann Kutscher Weidinger Arbeitszeit und Organisation im Krankenhaus, Berlin, welche Alternativen es zu den klassischen Dienstplanverfahren und zum Ausfallzeitenmanagement gibt. Sie lernen u.a. in fünf Schritten die methodischen Grundlagen zur Konstruktion durchlaufender Grund-Dienstpläne kennen - bevorzugt anhand von Beispielen aus dem Teilnehmerkreis.

Ebenso werden Ihnen Kenntnisse für die Entwicklung und Anwendung von Kriterien für leistungsbezogenes Arbeitszeitcontrolling vermittelt.

Hier finden Sie weitere Informationen

Die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Dienstplangestaltung und Personaleinsatzsteuerung
  • Spielräume und Grenzen bei der Ausübung des Arbeitgeber-Direktionsrechts
  • Praktische Konsequenzen der „Überstunden-Urteile“ des BAG
  • Das BAG-Urteil zur "Nachtdienst-Untauglichkeit"
  • Wasch- und Umkleidezeiten
  • Checklisten zu Betriebsvereinbarungen, Arbeitgeber-Direktionsrecht, Abweichungen vom ArbZG u.a.
Alternative Gestaltungsmöglichkeiten für Dienstpläne - mit Praxisbeispielen
  • Alternative und innovative Dienstplanverfahren im Überblick
  • Methodische Grundlagen der Dienstplankonstruktion
  • Dienstplankonstruktion Schritt für Schritt (vorrangig anhand der Teilnehmerbeispiele)
    • 1. Schritt: Ermittlung des Personalbedarfs auf Basis der Besetzungsvorgaben
    • 2. Schritt: Ableitung der Eckwerte für die Plankonstruktion
    • 3. Schritt: Erstellung von "Netto-Plänen"
    • 4. Schritt: Erweiterung zu "Brutto-Plänen" durch Einfügen von Vertretungsphasen
    • 5. Schritt: Ausrollen der Pläne auf das Kalenderjahr (und ggf. noch länger)
Berücksichtigung von Flexibilitätsanforderungen im ausgerollten (Grund-)Dienstplan
  • Geeignete Flexi-Maßnahmen für die Vertretung kurzfristiger Ausfallzeiten und zur Bewältigung von Belegungsschwankungen (Stand-By, Joker-Dienste, Flexi-Dienste, Pool-Lösungen, Aushilfeneinsatz u.a.)
  • Gestaltung der "Flexi-Spielregeln" in den (Grund-)Dienstplänen der Teilnehmer/Innen
Bedarfsgerecht-effiziente Personaleinsatzplanung und -steuerung
  • Kriterien für einen leistungsgerechten Personaleinsatz in der Pflege
  • Ziel-Besetzungskennzahlen als Grundlage der belegungsabhängigen Steuerung des Personaleinsatzes
  • Pflegeschüler/innen-Praxiseinsätze wertschöpfend planen
  • Übergabezeiten.
Hinweis: Kombinationsmöglichkeit mit dem Tages-Seminar "Berechnung des pflegerischen Personalbedarfs" am Vortag.

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Seminarinformationen

Zielgruppe

Pflegedirektoren, Stationsleitung, Dienstplanverantwortliche, Personalleiter, Mitarbeitervertretung

Referent

Dipl.-Kfm. Lars Herrmann
Herrmann Kutscher Weidinger, Arbeitszeit und Organisation im Krankenhaus
Berlin

Termine

13.03.2019
18.09.2019

Veranstaltungsort

Die Wolfsburg
Kath. Akademie im Bistum Essen
Falkenweg 6
45478 Mülheim/Ruhr

Informationen zum Veranstaltungsort

Zeitrahmen

09:30 - 17:00 Uhr

Fortbildungspunkte - Registrierung - Beruflich Pflegender

Fortbildungspunkte für beruflich Pflegende: 

8 Punkte

Teilnahmegebühr

275,00 für Mitglieder des BBDK
375,00 für Nichtmitglieder

Die Teilnahmegebühr beinhaltet Seminarunterlagen, Pausengetränke, ein Mittagessen und eine Kaffee­pause am Nachmittag. Sie wird nach Erhalt der Rechnung fällig.

Die Teilnahmegebühr für den zwei­ten Teilnehmer aus einem Kranken­haus verringert sich um 10 %, ab dem dritten Teilnehmer um 20 %.

Bei einem Rücktritt bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn entstehen keine Kosten. Erfolgt eine Abmeldung später, ist der gesamte Betrag zu entrichten.