Fort- und Weiterbildungsprogramm

Krankenhausfinanzierung: Pflegebudget und Personaluntergrenzen sowie aG-DRG

Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (PpSG): Was erwartet Kliniken und was ist vorbereitend auf 2021 wichtig?

Mit dem neuen Pflegepersonal-Stärkungsgesetz kommen einige Veränderungen auf Kliniken zu. Diese können Chancen aber auch gleichermaßen Risiken für den klinischen Kontext bedeuten. Neben den für Krankenhäuser bedeutenden Gesetzesgrundlagen zum PpSG, wird die Bedeutung der Pflegepersonalpolitik erläutert. Ebenso werden Möglichkeiten und Grundlagen aufgezeigt, um Pflegebudgets erfolgreich zu verhandeln.

Durch die Herauslösung der Pflegepersonalkosten aus dem DRG-System zeichnen sich bereits heute ökonomische Risiken für die Kliniken ab. Gleichzeitig birgt die Umstrukturierung auf Grund von Fehlanreizen Risiken für die Patientenversorgung und Patientensicherheit. Findet durch die Neuerungen noch eine adäquate pflegerische Versorgung statt? Ein Konzept für zukünftige Pflegepersonalbemessungen wird vorgestellt und diskutiert. Weitere Themenbereiche des Seminars sind die geforderte pflegerische Dokumentation, die Qualitätsentwicklung, erfolgreiche Pflegepersonalgewinnung und die Anwendung des Pflegeerlöskataloges. Das Seminar vermittelt einen guten Überblick über die gesetzlichen Vorgaben und Auswirkungen des PpSG bezogen auf den Krankenhaussektor und bereitet verantwortliche Personen im Pflegedienst optimal auf die neuen Herausforderungen vor.

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Wesentliche Inhalte:

Details zum Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz
  • Erläuterungen zum Gesetz
  • Zu erwartende Veränderungen im Krankenhausbudget
  • 100%ige Finanzierung der Pflegepersonalstellen in 2020 / 2021
  • Pflegebudgetverhandlungen vorbereiten und führen
  • Abbezahlung des krankenhausindividuellen Pflegebudgets basierend auf dem Pflegeerlöskatalog

Sinnvolle Konzepte zur Pflegepersonalbemessung
  • Pflegepersonalbemessungsmethoden
  • Pflegepersonalbemessung basierend auf dem Pflegeerlöskatalog des InEK
  • Bedeutung der bisherigen pflegerelevanten Indikatoren wie z. B. OPS 8-55* oder OPS 9-20* im Pflegeerlöskatalog
  • Überlegungen zu einer pflegefachlich sinnvollen Pflegeprozess- dokumentation, die Daten zum Pflegepersonalbedarf liefern kann
  • Überlegungen zur Pflegepersonalgewinnung und -bindung
  • Aktuelle berufspolitische Überlegungen

Strategische Überlegungen für Pflegemanagement und PKMS-Beauftragte
  • Wie geht es weiter mit PKMS in 2020 / 2021 und anderen pflegerelevanten OPS-Codes?
  • Verschiebungen im Krankenhausbudget und mögliche Konsequenzen
  • Einsatz des pflegerischen Basis-Assessments (BAss)
  • Vorbereitung auf die Pflegebudgetverhandlungen
  • Management der Pflegepersonaluntergrenzen.

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Seminarinformationen

Zielgruppe

Pflegedienstleitungen, Stationsleitungen, Stabstellen sowie interessierte Pflegepersonen

Referentin

Kathrin Hirt
PKMS Trainerin, RECOM GmbH & Co. KG
Kassel

Termine

18.06.2020
09.12.2020

Veranstaltungsort

Die Wolfsburg
Kath. Akademie im Bistum Essen
Falkenweg 6
45478 Mülheim/Ruhr

Informationen zum Veranstaltungsort

Zeitrahmen

09:30 - 16:30 Uhr (acht Unterrichtseinheiten à 45 Minuten)

Fortbildungspunkte - Registrierung - Beruflich Pflegender

Fortbildungspunkte für beruflich Pflegende: 

8 Punkte

Teilnahmegebühr

275,00 für Mitglieder des BBDK
375,00 für Nichtmitglieder

Die Teilnahmegebühr beinhaltet Seminarunterlagen, Pausengetränke, ein Mittagessen und eine Kaffee­pause am Nachmittag. Sie wird nach Erhalt der Rechnung fällig.

Die Teilnahmegebühr für den zwei­ten Teilnehmer aus einem Kranken­haus verringert sich um 10 %, ab dem dritten Teilnehmer um 20 %.

Bei einem Rücktritt bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn entstehen keine Kosten. Erfolgt eine Abmeldung später, ist der gesamte Betrag zu entrichten.