Fort- und Weiterbildungsprogramm

Zeitgemäße Dienstplanung im ärztlichen Dienst

Dieses Seminar konzentriert sich auf die vielen Detailfragen, die sich im Zuge der Optimierung von ärztlichen Arbeitszeitmodellen - ob im Schichtdienst, Bereitschaftsdienst oder mit Rufbereitschaft - ergeben. Dabei geht es zum einen um die arbeitszeitrechtlich erforderliche Belastungsanalyse im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung, die "Übersetzung" von Ergebnissen von Personalbedarfsberechnungen in die Dienstplanung sowie - auch vor diesem Hintergrund - um die Optimierung der Arbeitszeitregelungen.

Zugleich geht unser Referent, Lars Herrmann, Partner der Herrmann Kutscher Weidinger Arbeitszeit und Organisation im Krankenhaus, Berlin, auch auf die aktuelle aufsichtsbehördliche Prüfpraxis und die Anforderungen an die Belastungsanalyse, die sich daraus ergeben, ausführlich ein.

Außerdem werden arbeits(zeit)organisatorische Lösungsansätze für die häufigsten Herausforderungen ärztlicher Arbeitszeitgestaltung vorgestellt: Sicherstellung kontinuierlicher Stationsbesetzungen, Aufrechterhaltung von OP- und Funktionsdiagnostik-Kapazitäten, Gestaltung ressourcenschonender Standard-Tagesabläufe, Schaffung von Freiräumen für die assistenzärztliche Weiterbildung u.a.

Hier finden Sie weitere Informationen

Anforderungen an rechtskonforme Bereitschaftsdienste
  • Die Bereitschaftsdienstregelungen in den einschlägigen Tarifverträgen und den AVR - und ihre Interpretation im Lichte der arbeitszeitschutzrechtlichen Rahmenbedingungen
  • Die Prüfungstrias - Prüfung alternativer Arbeitszeitmodelle, Belastungsanalyse und Maßnahmen zum Gesundheitsschutz - und welche Anforderungen an sie durch die Aufsichtsbehörden gestellt werden
  • Ermittlung der "Bereitschaftsdienstschwelle"
  • Arbeitszeiten der Oberärzte - rechtskonforme Gestaltungsmöglichkeiten
Umsetzung der Anforderungen aus §5 Arbeitsschutzgesetz und praktische Durchführung der Gefährdungsbeurteilung
  • Die Belastungsanalyse als zentraler Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung
  • Durchführung der Belastungsanalyse - u.a. mittels einfacher Erfassungstools sowie dem vereinfachten Aufzeichnungsverfahren
  • Maßnahmen zur Optimierung der Bereitschaftsdienstmodelle inkl. Prüfung alternativer Optionen
Wege zu rechtskonformen und zukunftsfähigen Bereitschaftsdiensten
  • Weiterentwicklung der Modelle auf Basis der Belastungsanalyse
  • Anpassung der Dienstmodelle auf Grundlage von Personalbedarfsberechnungen sowie leistungsgerechte Positionsplanung
  • Regel-/-, Spät-/- und Nacht-/Bereitschaftsdienst: wann welche Kombination passt
  • Die wichtigsten methodischen Schritte zum passenden Bereitschaftsdienstmodell
  • Entscheidungskriterien für die Wahl zwischen langen Einzeldiensten und geblockten Nachtdiensten
  • Erstellung von Abrechnungsregeln für Bereitschaftsdienste
  • Ermittlung der Vergütungseffekte und der arbeitszeitschutzrechtlichen Auswirkungen neuer Modelle
Arbeitszeitorganisatorische Herausforderungen meistern
  • Abwesenheits- und Standardpositionsplanung verbessern
  • Betreuungskontinuität auf den Stationen sichern
  • Fachübergreifende Bereitschaftsdienste - Potenziale und Grenzen der Nebenzeitenoptimierung.

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Seminarinformationen

Zielgruppe

Ärztliche Direktoren, Geschäftsführer, Führungskräfte im ärztlichen Dienst, Dienstplanverantwortliche, Personalleiter, Mitarbeitervertretung

Referent

Dipl.-Kfm. Lars Herrmann
Herrmann Kutscher Weidinger, Arbeitszeit und Organisation im Krankenhaus
Berlin

Termine

02.04.2019
29.10.2019

Veranstaltungsort

Die Wolfsburg
Kath. Akademie im Bistum Essen
Falkenweg 6
45478 Mülheim/Ruhr

Informationen zum Veranstaltungsort

Zeitrahmen

09:30 - 17:00 Uhr

Teilnahmegebühr

275,00 für Mitglieder des BBDK
375,00 für Nichtmitglieder

Die Teilnahmegebühr beinhaltet Seminarunterlagen, Pausengetränke, ein Mittagessen und eine Kaffee­pause am Nachmittag. Sie wird nach Erhalt der Rechnung fällig.

Die Teilnahmegebühr für den zwei­ten Teilnehmer aus einem Kranken­haus verringert sich um 10 %, ab dem dritten Teilnehmer um 20 %.

Bei einem Rücktritt bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn entstehen keine Kosten. Erfolgt eine Abmeldung später, ist der gesamte Betrag zu entrichten.