Fort- und Weiterbildungsprogramm

Personalarbeit 4.0 - Digitalisierung und Anforderungen an die betriebliche Personalarbeit in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt, auch in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen - und mit ihr die Aufgaben und Möglichkeiten des Personalwesens. In der neuen Arbeitswelt ist das Personalwesen ein wichtiger strategischer Partner der Geschäftsführung und wird maßgeblich zum Unternehmenserfolg beitragen.

Was sind die wichtigsten Handlungsfelder einer Personalarbeit 4.0?
Wo muss angesetzt werden, um ein Unternehmen im 21. Jahrhundert erfolgreich zu führen?

Die digitale Welt ist gekennzeichnet von zeit- und raumflexiblem Arbeiten, von Just-in-Time-Lösungen, autonomen Entscheidungen, flachen Hierarchien und Mitarbeitern, deren wichtigste Kompetenz das lebenslange Lernen ist. Die neue Arbeitswelt funktioniert über digitale Netzwerke. Mitarbeiter haben neue Ansprüche und Sorgen bezüglich Beruf und Freizeit (Stichworte: Work-Life-Balance, Job-hopping, Always-on). Diese müssen mit der betrieblichen Organisation in Einklang gebracht werden.

Wie gehen Arbeitnehmervertretungen damit um? Werden geltende Gesetze künftig zur Nebensache? Wie bleiben Unternehmen attraktiv für die gegenwärtigen aber auch für künftige Mitarbeiter?

Dafür braucht es neue Arbeitszeitmodelle, Self-Service-Lösungen, etc. Für viele dieser Maßnahmen benötigen Unternehmen eine komplett veränderte IT-Infrastruktur, die nutzerfreundlich ist, mobile Endgeräte und Social Media mitdenkt sowie die Datensicherheit gewährleistet.

Anforderungen an Führungskräfte werden sich verändern. Sie müssen die Digitalisierung vorleben, aber auch an den Bedürfnissen der Arbeitnehmer ausrichten. Denn diese rücken immer mehr in den Mittelpunkt. Das bedeutet mehr Autonomie der einzelnen Beschäftigten, flachere Hierarchien und einen Verlust an Kontrolle. Führen wird zum Coaching, Kreativität und Eigeninitiative der Mitarbeiter zur wichtigen Ressource. Hierbei gilt es aber auch die Grenzen nicht aus dem Blick zu verlieren.

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Das Seminar versucht den Bogen zu spannen über die Auswirkungen auf die (Arbeits-)Organisation, die Prozesse und Strukturen, die veränderte Rolle von Führungskräften und Beschäftigten, "digitaler Führungsstil", neue Raumkonzepte bis hin zur digitalen Personalentwicklung, betrieblichen Lernkonzepten, zeitgemäßem Employer Branding, der Infrastruktur von Personalabteilungen (elektronische Personalakten, Bewerberverwaltung, E-Learning etc.), Home-Office, Vertrauensarbeitszeiten und, und ...

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Seminarinformationen

Zielgruppe

Personalleitungen, sonstige Personalverantwortliche, Personal- und Betriebsräte, MAV

Referent

Gerrit E. Jungk
Leiter Abteilung Personal und Wirtschaft der LWL-Gesundheitseinrichtungen im Kreis Soest

Termine

07.02.2019
24.09.2019

Veranstaltungsort

Die Wolfsburg
Kath. Akademie im Bistum Essen
Falkenweg 6
45478 Mülheim/Ruhr

Informationen zum Veranstaltungsort

Zeitrahmen

09:30 - 17:00 Uhr

Teilnahmegebühr

275,00 für Mitglieder des BBDK
375,00 für Nichtmitglieder

Die Teilnahmegebühr beinhaltet Seminarunterlagen, Pausengetränke, ein Mittagessen und eine Kaffee­pause am Nachmittag. Sie wird nach Erhalt der Rechnung fällig.

Die Teilnahmegebühr für den zwei­ten Teilnehmer aus einem Kranken­haus verringert sich um 10 %, ab dem dritten Teilnehmer um 20 %.

Bei einem Rücktritt bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn entstehen keine Kosten. Erfolgt eine Abmeldung später, ist der gesamte Betrag zu entrichten.