Fort- und Weiterbildungsprogramm

Zeitgemäße Dienstplanung im ärztlichen Dienst

Dieses Seminar konzentriert sich auf die vielen Detailfragen, die sich im Zuge der Optimierung von ärztlichen Arbeitszeitmodellen - ob im Schichtdienst, Bereitschaftsdienst oder mit Rufbereitschaft - ergeben. Insbesondere auch die Regelungen in vielen Tarifwerken und AVRen schränken die Gestaltungsmöglichkeit bei der Dienstplanung ein. Dabei ist aber weiterhin die "Übersetzung" von Ergebnissen von Personalbedarfsberechnungen in die Dienstplanung zu beachten, um die Wirtschaftlichkeit nicht zu gefährden.

Zugleich geht die Referentin auch auf die aufsichtsbehördliche Prüfpraxis und die Anforderungen an die Belastungsanalyse, die sich daraus ergeben, ein.

Außerdem werden arbeits(zeit)organisatorische Lösungsansätze für die häufigsten Herausforderungen ärztlicher Arbeitszeitgestaltung vorgestellt: Sicherstellung kontinuierlicher Stationsbesetzungen, Aufrechterhaltung von OP- und Funktionsdiagnostik-Kapazitäten, Schaffung von Freiräumen für die assistenzärztliche Weiterbildung, Mitdenken planbarer Abwesenheiten u.a.

Aktuelle Herausforderungen beim ärztlichen Personaleinsatz

  • Arbeitszeitrechtliche Rahmenbedingungen
  • Praktische Durchführung der Gefährdungsbeurteilung auf Basis von § 5 Arbeitsschutzgesetz
  • Inanspruchnahme-Erfassungen als Grundlage für die Überarbeitung von Bereitschaftsdienstmodellen

Ausgestaltung von Bereitschaftsdiensten und Rufdiensten

  • Überblick Tarif- und AVR-Regelungen
  • Problematik der Betreuungskontinuität bei Bereitschaftsdiensten
  • Die Grundmodelle – und wann welches zum Einsatz kommen sollte
  • Bereitschaftsdienst versus Schichtdienst
  • Berechnungstools

Dienstplangestaltung und Abwesenheitsplanung

  • Abwesenheitsplanung
  • Standard-Dienstfolgen / Dienstmodule
  • Backup-Konzepte für die Bewältigung kurzfristiger Ausfallzeiten

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